Zum Inhalt springen

Ein Problem der Onlinemedien: Keine Titelseiten mehr für Archive

Konrad Lischka
Konrad Lischka
1 minuten gelesen

Entwickler Phillip Mendonça-Vieira hat ein Problem der Onlinemedien ausgemacht:

Having worked with and developed on a number of content management systems I can tell you that as a rule of thumb no one is storing their frontpage layout data. It’s all gone, and once newspapers shutter their physical distribution operations I get this feeling that we’re no longer going to have a comprehensive archive of how our news-sources of note looked on a daily basis.

Mendonça-Vieira findet das bedenklich, den Titelseiten zeigen, was einst für relevant gehalten wurde:

Traditionally, the purpose of a newspaper’s front page was to entice the reader into delving further into the publication. As a consequence, they are roughly equivalent with whatever the editors thought were the most relevant news items of the day.

Da der Mann Entwickler ist, hat er einen Vorschlag entwickelt, um das Problem zu lösen: Er hat zwischen einen Bot zwischen September 2010 and Juli 2011 jeden Tag, alle 30 Minuten einen Screenshots der Startseite der nytimes.com machen lassen. Und so sieht das aus im Zeitraffer (Umsturz in Ägypten ab 3:38, Tsunami in Japan ab 4:45)

via okayfail.com

Blog

Konrad Lischka

Projektmanagement, Kommunikations- und Politikberatung für gemeinnützige Organisationen und öffentliche Verwaltung. Privat: Bloggen über Software und Gesellschaft. Studien, Vorträge + Ehrenamt.
Immer gut: Newsletter abonnieren


auch interessant

Fun Facts: Vermeer, Jira, Rubens

Vermeer verkaufte die meisten Bilder an seine Nachbarn Klar, das Mädchen mit dem Perlenohrring! Hier etwas unnützes, weniger verbreitetes Wissen: Johannes Vermeer hat zeitlebens vielleicht 50 Bilder gemalt, 37 davon sind bis heute erhalten und 21 Gemälde hat er an seine Nachbarn in Delft verkauft, an Maria Simonsdr de Knuijt

Fun Facts: Vermeer, Jira, Rubens

ChatGPT sagt Unternehmensgewinne besser voraus als Analysten

Drei Forscher der University of Chicago haben mit eigenen Prompts GPT4-Turbo die Bilanzen und Erfolgsrechnungen von 15,401 US-Unternehmen zwischen 1968 und 2021 analysiert. Die Daten waren ... * pseudonymisiert (keine Firmennamen) * standardisiert (die Bilanzdaten liegen für jedes Unternehmen im gleichen Standardformat vor) * und um Jahreszahlen bereinigt (aus 2021 wird z.B.

ChatGPT sagt Unternehmensgewinne besser voraus als Analysten

Für digitale Nachhaltigkeit

(1) Das Netz ist in einem traurigen Zustand - gemessen am Anspruch der Diskurs und Demokratie auf ein neues Niveau zu heben Kleiner Rant über die Nachhaltigkeit des Internets als Ort des gemeinsamen Denkens: Ich glaube, das Netz ist insgesamt in einem traurigen Zustand. Es gibt großartige Nischen auf Mastodon,

Für digitale Nachhaltigkeit