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Panasonic Lumix GH1 vs. Nikon D90: Zwitter-Kamera filmt scharfe HD-Videos (Spiegel Online, 24.09.2009)

Konrad Lischka
Konrad Lischka
8 minuten gelesen

Panasonic Lumix GH1 vs. Nikon D90

Zwitter-Kamera filmt scharfe HD-Videos

Kleine Kamera, großer Bildsensor, Wechselobjektive und hochauflösende Videos – die GH1 soll so gut filmen wie fotografieren. SPIEGEL ONLINE hat die Zwitter-Kamera mit der HD-Spiegelreflex D90 verglichen.

Spiegel Online, 24.09.2009

Die Wechselobjektiv-Kamera Panasonic G1 hat fast alles, was ein Einsteigermodell interessant macht: handliches Gehäuse, handliche Objektive und eine den meisten Kompaktkameras überlegene Bildqualität. Die Ende 2008 auf den Markt gekommene Kamera war die erste einer neuen Geräteklasse: kompakte Kameras mit Spiegelreflex-Extras (recht großer Bildsensor, wechselbare Objektive), aber ohne Spiegel, der den Spiegelreflexkameras den Namen gibt und das durchs Objektiv einfallende Licht zum Sucherbild bündelt. Inzwischen gibt es eine nach demselben Prinzip gebaute, noch kleinere Olympus EP-1.

Panasonic hat dem Nachfolgemodell der G1 eine Funktion verpasst, die man bei dem Ursprungsmodell vermisste: einen brauchbaren Videomodus. Selbst Spiegelreflexkameras wie die Nikon D90 und die Canon 5D Mark II drehen HD-Videos, womit die Hersteller gerne werben. Da die G1 mit ihrem Verzicht auf den Spiegelapparat einem Camcorder weit mehr ähnelt, ist ein Videomodus die logische Erweiterung.

Die neue Lumix GH1 ist allerdings nicht nur eine G1 mit Extra-Option fürs Filmen. Die Konstrukteure haben diese Kamera mehr fürs Filmen umgemodelt als irgendein Modell bisher. Wie wichtig der Videomodus bei der GH1 ist, merkt man schon bei der Bedienung: Sie hat an der Rückseite einen gut sichtbaren und mit dem rechten Daumen leicht zu bedienenden Video-Auslöser. Einmal drücken, schon filmt der Fotoapparat.

Bedienung: meistens logisch

Das ist ein erheblicher Fortschritt gegenüber der D90, bei der Nikon den Videomodus zwar in Anzeigen bewirbt, an der Kamera aber absurd gut versteckt: Hier muss man das Display einschalten, um filmen zu können, und dann die Okay-Taste drücken. Perfekt gelöst ist die GH1-Bedienung allerdings auch nicht – die Taste an der Rückseite löst man allzu leicht unabsichtlich aus.

Unnötig ärgerlich ist der proprietäre USB-Stecker der GH1 – das Endstück für die Kamera ist so merkwürdig geformt, dass man nur das Original-Panasonic-Kabel hineinkriegt, obwohl es andere Kamerahersteller durchaus schaffen, Standard-Mini-USB-Anschlüsse in ähnlich große Kameras zu bauen.

Ausstattung: videotaugliches Objektiv und ein Stereomikro

Die auffälligen Neuerungen bei der GH1 nützen allesamt dem Videomodus: Die Kamera hat an der Oberseite ein eingebautes Stereomikrofon, das mit Einsteiger-Camcordern durchaus mithalten kann. Außerdem hat die GH1 anders als Nikons in HD filmende D90 zum Beispiel einen Eingang für ein externes Mikrofon, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich steigert.

Die GH1 wird ausschließlich im Paket mit einem speziellen Zehnfach-Zoomobjektiv verkauft, was den Preis auf beachtliche 1499 Euro (derzeit beim günstigsten deutschen Onlinehändler) steigert. Das Objektiv allein kostet 739 Euro (es lässt sich auch an der G1 und anderen Kameras mit Micro-Fourthirds-Bajonett nutzen). Die Kombination dieses speziellen Zooms mit der GH1 ermöglicht allerdings eine beim Filmen extrem hilfreiche Funktion: kontinuierlicher und leiser Autofokus.

Der Autofokus ist ein echter Vorzug beim Filmen – wer bei Schwenks manuell scharf stellen muss, ist selten schnell genug, da arbeitet ein Autofokus fixer, wie unsere Beispielvideos geübter Filmer zeigen. Ohne Stativ und gute Planung taugt die D90 als Videokamera wenig. Bei der GH1 ist der Autofokus des Objektivs bei den Videoaufnahmen nicht hörbar. Als eine der wenigen Kameras erlaubt es die GH1, beim Videofilmen auch mit Halbautomatik zu arbeiten: Man kann eine feste Blendenöffnung vorgeben.

Ein Problem löst das Objektiv leider nicht – wenn man bei der kleinen, leichten GH1 mit dem Zoomring am Objektiv heranzoomt (eine andere Möglichkeit gibt es mangels Motor nicht), verwackelt das Bild sichtbar. Das lässt sich kaum vermeiden, da man die GH1 nicht anders halten kann als man einen Fotoapparat eben hält. Und die sind dafür konstruiert, vor der Aufnahme zu zoomen. Das geht bei den meisten Camcordern einfacher.

Bildqualität – ordentlich, nicht überragend

Die Qualität der mit der GH1 gefilmten HD-Videos ist beachtlich. Die Fotos sind bei Tageslicht ordentlich. Bei Kunstlicht liegt der Weißabgleich manchmal daneben, und wenn es schummrig ist, braucht der Autofokus bisweilen länger. Bei Nachtaufnahmen liefert die GH1 dank des großen Bildsensors erwartungsgemäß bessere Aufnahmen als Kompaktkameras – wenn man sich allerdings mit einer ISO-Empfindlichkeit von 800 gemachte Aufnahmen in Originalgröße anschaut, fällt in einigen Bildbereichen ein deutlich sichtbares Bildrauschen auf. Fotografieren sollte man mit höheren Empfindlichkeiten nicht – da liefern Spiegelreflexkameras mit ihren noch größeren Bildsensoren bessere Ergebnisse. Da unterscheidet sicht die GH1 kaum von dem Vorgängermodell, obwohl ein anderer Bildsensor verbaut ist.

Fazit – interessant, aber nicht revolutionär

Die GH1 integriert den Videomodus besser als jede Fotokamera bislang. Der leise Autofokus beim Film, die Bedienung, der Mikrofoneingang, die Bildqualität – all das macht die GH1 zur einzigen Zwitter-Kamera bislang. Dafür verlangt Panasonic allerdings einen hohen Preis: 1500 Euro kostet das Paket aus Kamera und Objektiv. Das sind knapp 1000 Euro mehr als die G1 mit Kit-Objektiv (3-fach Zoom) derzeit beim günstigsten deutschen Onlinehändler kostet. Der vergleich ist allerdings etwas unfair: Das mit der GH1 kombinierte Zehnfach-Zoomobjektiv (Einzelpreis 739 Euro) hat eine beachtliche Brennweite (28 – 280 mm KB äquivalent) – mehr als die mit Spiegelreflex-Kameras verkauften Kit-Objektive.

Aber auch das für ein Paketangebot ungewöhnliche Objektiv rechtfertigt den hohen Preis nicht. Natürlich zahlt man für den tatsächlich außergewöhnlich guten Videomodus extra. Ob sich das lohnt, muss sich jeder gut überlegen, der mit der GH1 liebäugelt. Zooms aus der Hand sind dank der Fotokamera-typischen Bauweise kaum sauber möglich. Die GH1 ist beim Filmen trotz aller Fortschritte gegenüber anderen Kameras ein Kompromiss-Gerät. Die Bildqualität der Fotos ist ordentlich, aber nicht überragend – da liefern Spiegelreflexkameras mit ihren größeren Bildsensoren bessere Ergebnisse.

Die GH1 ist eine Kompromiss-Kamera. Die Frage ist, warum Panasonic so eisern an der klassischen Kamera-Bauform festhält. Hier wird ein Videomodus mit viel Aufwand in ein Schema gepresst, dass nicht fürs Filmen entworfen wurde.

Fototechnik – Die Fachbegriffe kurz erklärt

FOTOTECHNIK: DIE FACHBEGRIFFE KURZ ERKLÄRT
Brennweite
Die Brennweite gibt eine Entfernung innerhalb des Objektivs einer Kamera an. Genauer: Die Brennweite ist der in Millimetern angegebene Abstand zwischen der Mittelachse der Linse und der Stelle, wo das einfallende Licht auf Sensor oder Film trifft. Relevant ist das für die Bildgestaltung so: Je höher die Brennweite, desto näher wird das abgebildete Objekt herangezoomt.
Die Brennweite verändert auch die Bildwinkel der Aufnahme. Hier spielen aber auch die verschiedenen Aufnahmeformate (sprich: wie groß ist das auf den Sensor der Kamera einfallende Bild) eine Rolle. Deshalb geben Hersteller meistens die sogenannte kleinbildäquivalente Brennweite (Equiv.135) an.
Kleinbildbrennweiten werden mit Werten wie zum Beispiel 24-60 mm bei digitalen Kompaktkameras angeben. Wenn ein solches Objekt den Bereich zwischen 17 und 35 mm umfasst (siehe Foto: links 35 mm, rechts 28 mm), sind Weitwinkelaufnahmen möglich (hilfreich, um zum Beispiel Menschengruppen oder Bauwerke aus nicht allzu großer Entfernung aufzunehmen), ab 50 mm ist man schon im leichten Telebereich.
Blendenöffnung
Für eine Kamera ist die Blende, was die Iris für das Auge ist: Diese Öffnung hat eine veränderbare Größe und je größer sie ist, desto mehr Licht fällt ein. Bei kompakten Digitalkameras kann die Blende manchmal, bei Spiegelreflexkameras meistens auf Wunsch manuell eingestellt werden. Angegeben wird sie dabei mit der sogenannten Blendenzahl (wie um Beispiel 8, 5,6 oder 2,8).
Je größer die Blendenzahl (oft angegeben mit f/Blendenzahl), umso kleiner ist die Blendenöffnung. Konkret: Bei der Blendenzahl 4 ist die Blendenöffnung doppelt so groß wie bei der nächst höheren Blendenzahl 5,6. Die Blendenzahlen beruhen auf einer mathematischen Formel, nach der sich die sogenannte Blendenreihe berechnet. Hier verkleinert sich von Stufe zu Stufe die Blendenöffnung (0,5 / 0,7 / 1 / 1,4 / 2,8 / 4 usw., siehe SPIEGEL WISSEN).
Mehr Licht durch eine große Blendenöffnung ermöglicht eine kürzere Verschlusszeit. Eine möglichst kurze Verschlusszeit ist nötig, um sich schnell bewegende Objekte möglichst scharf aufzunehmen. Wer zum Beispiel einzelne Szenen eines Basketball-Spiels einer nicht allzu hell beleuchteten Sporthalle aufnehmen will, kann eine kleinere Blendenzahl (also eine größere Blendenöffnung) wählen und dafür die Verschlusszeit verkürzen. Als Richtwert gilt dabei: Ein Stufe abwärts in der Blendenreihe erlaubt eine gleichzeitige Halbierung der Belichtungszeit
Gleichzeitig beeinflusst die Größe der Blendenöffnung die sogenannte Schärfentiefe. Grundregel: Je kleiner die Blendenzahl (und je größer somit die Größe der Blendenöffnung), desto geringer die Schärfentiefe. Geringe Schärfentiefe bedeutet: Das Motiv im Vordergrund ist scharf, der Hintergrund ist unscharf. Große Schärfentiefe bedeutet, dass die Partien im Vorder- und Hintergrund scharf auf dem Bild erscheinen.

Verschluss-/Belichtungszeit
Wie lange die Blende geöffnet ist, wie lange also Licht auf den Sensor der Kamera fällt, gibt die Belichtungszeit an. Je länger diese Verschlusszeit ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor.
Diese Verschlusszeit wird meistens in Sekundenbruchteilen angegeben. 1/1000 ist zum Beispiel eine tausendstel Sekunde. Bei Kompaktkameras kann die Verschlusszeit manchmal, bei Spiegelreflexkameras immer auch manuell eingestellt werden. Angeben wird sie in Zeitstufen (wie 0,5″; 1/4; 1/8; 1/15; 1/30; 1/60; 1/125 usw.). Je größer die Zeitstufe, umso länger ist der Verschluss geöffnet. Bei einer kurzen Verschlusszeit erscheinen auf dem Bild sich schnell bewegende Objekte scharf, bei längeren Verschlusszeiten wirken sie verwischt, das ist die sogenannte Bewegungsunschärfe. Verwendet man bei solchen Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten kein Stativ oder zumindest eine feste Unterlage für die Kamera, verwackeln die Aufnahmen oft durch die Bewegung der Hand. Ruht die Kamera auf einer festen Unterlage, kann man mit längeren Belichtungszeiten zum Beispiel Autos auf Fotos verwischt erscheinen lassen, während alle statischen Objekte in der Umgebung scharf erscheinen.
Bei sehr kurzen Belichtungszeiten ist eine starke Beleuchtung oder eine entsprechend große Blendenöffnung nötig, um ausreichende Belichtung zu gewährleisten. Grundregel: Stellt man eine Zeitstufe größer ein, kann man eine Blendenzahl weniger einstellen.

Schärfentiefe
Schärfentiefe meint den Bereich in einer bestimmten Entfernung der Kamera, der auf dem Foto als scharf erscheint – je größten dieser Entfernungsbereich ist, umso größer ist die Schärfentiefe.
Konkret: Geringe Schärfentiefe bedeutet, dass das Motiv im Vordergrund scharf, der Hintergrund aber unscharf ist. Große Schärfentiefe bedeutet: die Partien im Vorder- und Hintergrund erscheinen auf dem Bild scharf. Die Schärfentiefe eines Bildes hängt unter anderem von der Größe der Blendenöffnung ab, aber auch von der Brennweite des Objektivs und dem Bildformat, beziehungsweise der Sensorgröße.

Sensorgröße
Die Größe des Fotosensors (siehe Bayer-Sensor bei SPIEGEL WISSEN)einer Digitalkamera beeinflusst neben anderen Faktoren die Qualität der Fotos. Angegeben wird die Größe oft in Standardgrößen wie 1/3,2 Zoll oder 1/1,7 Zoll. Diese Größen sind von einem Format für TV-Kameras aus den fünfziger Jahren übernommen, haben keinen direkten Zusammenhang mit der Oberfläche des Sensors.
Einige Beispiele für Sensorgrößen:
+ digitale Kompaktkamera Nikon Coolpix S60 (1/2.3″): 0,28 cm²
+ digitale Bridge-Kamera Canon G10 (1/1,7″): 0,43 cm²
+ digitale Four-Thirds- Kamera Lumix G1 (4/3″) 2,24 cm²
+ digitale Spiegelreflex-Kamera Canon EOS 350D 3,28 cm²
+ Kleinbild: 8,64 cm² – Mittelformat: 17,28 cm²
Ein Problem bei der Sensorgröße entsteht, wenn auf der gleichen Fläche immer mehr Fotodioden untergebracht werden. Sprich: Eine digitale Kompaktkamera mit derselben Auflösung (gemessen in Megapixel) wie eine Spiegelreflexkamera bringt dieselbe Menge an Fotodioden auf einer kleineren Oberfläche unter. Eine Folge: Auf der kleinen Fläche erreicht weniger Licht jede einzelne der Fotodioden, das Signal muss daher verstärkt werden, was wiederum mehr Störungen, das sogenannte Bildrauschen mit sich bringt.

Lichtempfindlichkeit / ISO-Wert
Wie lichtempfindlich Filmmaterial ist, wird unter anderem mit den sogenannten ISO-Werten angegeben. Ein Film mit ISO 200 ist doppelt so lichtempfindlich wie ein ISO-100-Film, bei ISO 400 verdoppelt sich die Lichtempfindlichkeit gegenüber ISO 200 und so weiter.
Bei Digitalkameras haben die Hersteller diese Skala übernommen, um die Empfindlichkeit anzugeben. Wenn in einem dämmrigen Umfeld die Verschlusszeit wegen Verwacklungsgefahr nicht stark genug erhöht werden kann, und eine allzu große Blendenöffnung wegen des Verlusts an Schärfentiefe nicht erwünscht ist, kann die Empfindlichkeit erhöht werden, um eine ausreichende Belichtung zu gewährleisten. Hebt man die ISO-Stufe um einen Schritt an, kann die Verschlusszeit zum Beispiel um einen Schritt vermindert werden.
Bei Digitalkameras verstärkt die Software das auf dem Sensor eingehende Signal. Dabei verstärkt die auch die Störungen, das sogenannte Bildrauschen nimmt zu.

Megapixel
Der Megapixel-Wert gibt die Auflösung einer Digitalkamera an, also wie viele Bildpunkte der Sensor erfasst. Ein Megapixel entspricht einer Million Bildpunkte. Aus der Pixelmenge resultiert die Rasterung beim Druck der Fotos – je höher die Auflösung, desto größer können die Fotos gedruckt werden, ohne dass die Pixel sichtbar werden.
Laut Kodak genügt für einen Ausdruck in A4-Format (20×30 cm) in guter Qualität eine Auflösung von 1920 x 1280 Pixeln (2,4 Megapixel), für optimale Qualität ist eine Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln (3,1 Megapixel) nötig.
Eine digitale Kompaktkamera mit derselben Auflösung wie eine Spiegelreflexkamera bringt dieselbe Menge an Bildpunkten auf einer kleineren Sensoroberfläche unter. Eine Folge: Auf der kleinen Fläche erreicht weniger Licht jeden einzelnen der Bildpunkte, das Signal muss daher verstärkt werden, was wiederum mehr Störungen durch das sogenannte Bildrauschen mit sich bringt.

Bildrauschen
Die Ursache für das Bildrauschen sind physikalische Effekte auf dem Bildsensor und den dort untergebrachten Fotodioden, vor allem den sogenannten Dunkelstrom (mehr bei SPIEGEL WISSEN) . Wie stark diese Effekte im Foto sichtbar (siehe Foto mit 1600 ISO) sind, hängt von mehren Faktoren ab: – Bei gleicher Auflösung rauschen Sensoren mit kleinerer Oberfläche stärker als größere.
+ Je stärker die Lichtempfindlichkeit der Kamera eingestellt ist, umso stärker ist das Rauschen, da das vom Sensor eingehende Signal verstärkt wird – einschließlich der Störungen.
+ Je wärmer der Sensor ist, umso stärker ist das Bildrauschen. Digitalkameras nutzen diverse Software-Routinen, um das Bildrauschen schon beim Abspeichern einer Aufnahme herauszurechnen.
Die Hersteller nutzen verschiedene Verfahren mit unterschiedlichen Ergebnissen. Manchmal beeinträchtigt die Rauschunterdrückung wiederum die Schärfe eines Bildes sichtbar.


Konrad Lischka

Projektmanagement, Kommunikations- und Politikberatung für gemeinnützige Organisationen und öffentliche Verwaltung. Privat: Bloggen über Software und Gesellschaft. Studien, Vorträge + Ehrenamt.
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